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Junior Workshop WINDSURFEN
 | | Die meisten Schulkinder können surfen – aber nur im Internet. Das ist schade. Noch nie hat es so krasses Surfmaterial für Jugendliche gegeben.
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Die Schulglocke hat noch nicht geläutet. Das Klassenzimmer der 5e auf dem Vaterstettener Gymi in München ist voll. Aber es herrscht Stille. Es wird nämlich gesurft. Nicht im Internet. 27 Schüler und Schülerinnen kritzeln euphorisch einen Aufsatz über ihren ersten Surftag am Starnberger See. Die „Arschlöcher“ in einer Ecke, die „Krokodile“ in der anderen. So wie sie sich als Regattagruppe Tags zuvor eingeteilt hatten. In seiner Laufbahn als Englisch- und Sportlehrer hat Herr Nickaes so was auch noch nicht erlebt: Freiwillig sitzen und schreiben. Selbst die „Arschlöcher“ brüten konzentriert über ihren Zettel. Surfen wirkt Wunder. Ist ja auch cool. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Nass hat nicht nur die hitzköpfigen Früchtchen der Klasse 5e, sondern auch die Dreikäsehochs der 4a der Grundschule Nierstein bei Mainz abgekühlt.
Für die zwei Klassen wurde der verregnete Sommer 2005 Dank der Riggs von VDWS und Hifly und der F2-Chilli-Boards für einen Tag heiß. Die Idee ist nicht neu: Jede Schule bietet Projektwochen, Wandertage oder Skiferien. Leider fehlt es vielen Schulen an surfinfizierten Lehrern und der nötigen Infrastruktur, einen Surf-Wandertag oder Surfen statt Skifahren durchzuführen. surf organisierte deshalb für zwei Klassen im Sommer 2005 Surfen im Rahmen des Schulunterrichts, da der Großteil der deutschen Schüler Surfen leider nur im Internet kennt. Dass man keine Hawaiiwelle benötigt, um richtig zu surfen, haben die Kids der 5e und 4a erfahren. Absolut zur Nachahmung empfohlen.

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